Wassersensoren

Wasserdetektoren werden zum Detektieren von Leckagen eingesetzt. Sie helfen übertragungstechnische Ausfälle in Telekommunikationsanlagen, Versickerung von Brauch- oder Abwasser im Erdreich oder Grundwasserverschmutzung durch Leckage von Chemikaliengemischen zu vermeiden.
 

Die Wasserdetektoren erzeugen im Leckagefall in Abhängigkeit des Makrobiegeverlusts der Glasfaser (herstellerabhängig) messbare Dämpfungsänderungen.

44.1 WS-B/K1

Biegeunempfindliche Fasern:
G.657.A1/A2
G.657.B2/B3

44.2 WS-G

Biegeempfindliche Fasern:
G.652.D
G.657.A

 

 


Allgemein

  • Die faseroptischen Wasserdetektoren werden zum Detektieren und Lokalisieren des Eintritts von Wasser oder Chemikaliengemischen in geschlossenen Muffenkörpern oder Wasserauffangbehältern eingesetzt.
     
  • In den Wasserdetektor selbst, wird eine für Überwachungszwecke ausgewählte Singlemodefaser eingelegt. Die Montage kann auch nachträglich, ohne Unterbrechung des Betriebs erfolgen.
     
  • Der Wasserdetektor arbeitet mit der Biegeempfindlichkeit der Singlemodefasern nach ITU-T G.652.D oder ITU T G.657.
     
  • Bei Kontakt mit dem zu detektieren Medium erzeugt der Wasserdetektor eine Biegung auf der zur Überwachung ausgewählten Singlemodefaser und verursacht dadurch eine messbare Dämpfungserhöhung.
     
  • Zur Kontrolle der Strecke sollte regelmäßig (mind. monatlich) eine Vergleichsmessung durchgeführt und auf eventuelle Abweichungen zur Referenzmessung (die bei Abnahme der Strecke erstellt wurde) kontrolliert werden.
     
  • Dämpfungserhöhungen (z.B. durch einen aktivierten Detektor) und andere Ereignisse können so rechtzeitig erkannt werden.
     
  • Wird ein aktivierter Wasserdetektor erkannt, kann die Fehlerursache behoben und somit die Dämpfungserhöhung wieder beseitigt werden.
     
  • Bei Netzwerken mit biegeunempfindlichen Singlemodefasern nach ITU-T G.652.D und ITU-T G.657.A können für Überwachungszwecke auch beschaltete Fasern verwendet werden.

 


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